ihm auf dem Hof, und der Affe macht's nach, und wie der Heinrich auf den Beinen steht, sehen die anderen, daß ihm die Tränen herunterlaufen, und sie denken, daß er doch ein bißchen ein verrückter Kerl ist, so gern sie ihn haben, denn daß einer weinen kann vor Freude über einen Jahrmarktsaffen, das verstehen sie nicht.
,, Aber da war auch das Unglück schon da. Auf dem Hof in einer Ecke ist der Obersturmführer Hartwig gestanden. Der war vor der Zeit heimgekommen und hatte das Meiste gesehen. Der Hartwig hat immer schon einen besondern Haß auf den Heinrich gehabt, wahrscheinlich weil er selber so ein häßlicher, trübseliger Kerl war. Jetzt kam er her. Alle standen gleich stramm, wie es Vorschrift ist, auch der Heinrich. ,, Was, der gefällt Dir, der Aff" sagt der Hartwig zu ihm. ,, Zu Befehl, Herr Obersturmführer," sagt vorschriftsmäßig der Heinrich. Da macht sich der Hartwig seinen Dienstrevolver vom Gurt los. ,, Deshalb darfst Du ihn jetzt auch eigenhändig erschießen," sagt er. Der Heinrich meint erst, es ist ein ekelhafter Witz, und er steht da mit dem geladenen Revolver in der Hand, ganz ungeschickt. ,, Na, wirds bald!" schreit der Hartwig ,,, Finger an den Abzug! Los!" Es ist ihm Ernst. Das merken alle, auch der Zigeuner merkt es und fängt an zu jammern, aber der Hartwig brüllt ihn an, er soll den Mund halten, sein Viech würde ihm schon bezahlt. Der Affe ist herangekommen, er sitzt gerade vor dem Heinrich und schaut ihn zu188


