NACHWORT
Die Entstehungsgeschichte dieser Lieder und Reime eines Ausgestoßenen" ist im ersten Bande der Dachauer Trilogie:„ Zweitausend Tage Dachau " erschienen im Neubau- Verlag München näher geschildert.
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Für den Leser, dem das Werk unzugänglich ist, sei folgendes in Kürze wiederholt:
Dieses Buch ist von Mitte Juni bis Ende Dezember 1943 von der ersten bis zur letzten Seite an einem Ort entstanden, welcher von den meisten Menschen als sehr ungeeignet zur Entfaltung von Poesie angesehen würde: im Revier des Konzentrationslagers in Dachau . Nicht mit Unrecht ist dieser Krankenbau als eine versteckte Hinrichtungsstätte bezeichnet worden.
Aber gerade in der Nacht, die den Verfasser damals umgab, strahlten ihm die Sterne auf, von denen der Titel spricht; jene Lichter, die, am hellen Tage unsichtbar, unseren Augen aufleuchten, wenn es dunkel wird um uns her. Die ewigen Verheißungen Gottes, sie waren die Sterne, die ihm schienen, als der Glanz der Sonne für ihn erlosch; und als ihr Widerschein sind die Verse entstanden, die dieses Bändchen füllen. Dies gilt selbst für die bescheidenen Reime des letzten Abschnittes. Sie sollten deswegen nicht von der Sammlung ausgeschlossen bleiben, schon weil auch sie Kinder des Lagers sind, in dem alle hellen Klänge erstorben zu sein schienen, und von denen der Außenstehende schwer glauben kann, daß das Herzeleid der Verstoßenen sich noch durch jenes Lächeln habe vergolden lassen, das man Humor nennt.
Es gehört zur Wahrhaftigkeit der Darstellung, zu welcher sich der Urheber der Dachauer Trilogie verpflichtet fühlt, auch die Spuren dieses alles verklärenden Humors sichtbar zu machen.
Ist dieser nicht ein Sohn des Ernstes? Zeugt er nicht von der Kraft, die sich dem Gegner auch im Fallen noch überlegen erweist? Wird der Feind nicht durch Lächerlichkeit
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