Der Blockmogul
“HOCH ERHABEN
Wie ein Denkmal über alle,
Stehst du einsam und in jedem Falle Überlegen auf dem Leiberwalle Deiner Sklavenherde, großer Mogul du.
Herrschest mit geballter Faust und ohne Schranken Über deine Feinde, so versanken’
In dem Meere deiner Rachgedanken,
Die bedrängt dein Eingeweide immerzu.
Wer darf dir auch nur im Worte widersprechen? Übermut wirst eilends du zerbrechen,
Oder bei den braven Deutschen vorgewagt.
„Gleiches Recht für alle!“ riefst du heftig, Als du selbst noch unten; wie geschäftig Hobst die Hand du auf und schlugest kräftig An das Tor der Menschensklaverei.
Lang ist’s her, und jetzo sind vergessen
Ob der Margarine und dem reichen Essen All die Kleinen, die Kartoffelschalen fressen— Pfui doch, denkt, zum Kuckuck, diese Schweinerei!


