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ACH, WIR HABEN VIEL VERLOREN,
Da du weggegangen bist,
Und wir blieben hinter Toren,
Wo kein Licht der Hoffnung ist.
Und es ist uns tief im Herzen, Ach, so öde und so leer!
Wer trägt mit uns unsre Schmerzen, Wer trägt unsre Lasten, wer?
Unter Tausenden ist einer,
Einer doch gewesen treu,
Einer doch, ein Wackrer, Reiner,
Dessen Liebe immer neu
Sich den Armen zugewendet, Selbst ein Armer, vielgeplagt; Selbst erniedrigt und geschändet, Hast du es mit Gott gewagt.
Hast's gewagt mit seiner Liebe, Weich zu bleiben in der Not, Und in der Tyrannen Siebe Teiltest du mit uns dein Brot.


