tr find Bettler” ‚(£uther auf dem Sterbebette)
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“WIR SIND ALLE BETTLER! Nach dem Stückchen Brot Strecken wir die Hände Vom ersten Schreie bis zum Tod.
. Leer sind unsre Herzen, Unsre Beutel leer; Ferne unsrer Heimat} Schleicht der Fuß des Wegs daher.
Unser Rock zerschlissen,
Unser Blick getrübt,
Unsre Wunden offen,
Der Sinn des Forderns wohlgeübt.
Mit den Hunden teilen
Wir das letzte Glück;
Doch den Menschen geben Wir ihre Wohltat nie zurück.!
Unser Leib gemagert,\ Zögernd unser Gang,| Müde unsre Lippen
Der Bitten und des Geilens Zwang.
Schielen nach dem Bissen, Ob er nicht zuviel
Unserm Bettler-Bruder
Vom Tische der Besitzer fiel.


