eue
uße
Sorget nicht!
IHR SOLLTET EUCH NICHT Ängstlich sorgen
Um unsres Himmelreichs Gestalt;
Wie auf das Heute folgt das Morgen, Wächst es mit innerer Gewalt.
Schaut dort den Sämann, wie den Samen Er in des Ackers Furchen streut!
Er streut und sät in Gottes Namen Mit heiliger Sorglosigkeit.
Er streut und sät und legt sich schlafen, Er schläft und träumt in dunkler Nacht; Wird ihn sein Herz darüber strafen, Daß er nicht besser drüber wacht?
Ach nein, denn seit viel tausend Jahren Wächst ohne alles Menschenmühn Dies Korn von selbst auf wunderbaren Befehl des Schöpfergottes hin.
Es wächst und trägt vielfältge Ähren, Bringt Frucht ohne der Menschen Tun, Drum hört des Grases stilles Lehren, Daß ihr in Gottes Macht mögt ruhn!
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