Selig, selig, die nicht sehen, Statt der Allmacht heilgem Walten Gottes Unterliegen sehen
Und sich dennoch an Ihn halten, Halten, von Tyrannendruck gepreßt, An dem Unsichtbaren fest.
Selig, selig, die nicht zweifeln, Wenn die Rechner und die Weisen Öl noch in das Feuer träufeln,
Just das Gegenteil beweisen:
Davids Schleuder wohl getroffen hat Des Verstandes Goliath.
Selig, selig, die nicht schmecken Erdenhonigs Süßigkeiten,
Deren Schwären Hunde lecken,
Die‘der Armut Duft verbreiten, Dennoch wissend, daß sie, blaß und bloß, Ruhen in der Fülle Schoß.
Selig, selig, die nicht sehen!
Die auf ihrer Seele Grunde
Greuel der Verwüstung sehen,
Weil sie mit dem Feind: im Bunde; Hüllen sich, von Schuld und Bann befreit,
In Jesu Gerechtigkeit.


