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So will ich Deiner Führung harren,
Gewiß, daß Du es gut gemeint.
Der Zukunft Furcht soll mich nicht narren, Ich weiß, daß Deine Sonne scheint, Auch wenn die Nebel sie verdecken Und mich die Finsternisse schrecken; Bist Du nicht bei der kleinen Schar? Du stehst gebietend in dem Schiffe Und lenkst es in der Brandung Riffe, Der Sturm krümmt ihnen nicht ein Haar.
Dies eine wollen wir erflehen
Von Dir in wilder Wellen Streit, Daß wir auf Dich alleine sehen, Vertrauend Deiner Hand Geleit. Du wirst des Meeres Dräun beschwören, So laß uns Deine Stimme hören In Deines Wortes treuem Klang.
O steure Deiner Kirche Nachen, Daß Deine Jünger Dich, die schwachen, Verherrlichen ihr Leben lang.
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