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Und hat der Menschen Kreis mich auch verstoßen Von seinem Tisch, der reinen, makellosen Gemeinschaft, daß die Tugendgroßen
Die Becher nicht mehr wechselten mit mir, Gebietest Du doch ihrem Spruche Schweigen
Und läßt mein Haupt zu Deinem Fuß sich neigen, Befiehlst mir heilig, mich als Gast zu zeigen Beim Abendmahle, hochwillkommen Dir.
Und muß mein Auge bleiben ohne Tränen
Der Sohnesreue, des Verlornen Sehnen
Nach seinem Vaterhause und der schönen,
Im Glück der Jugend frohgemuten Zeit,
So triumphiert doch Deines Herzens Treue, Empfindest selbst des Undankbaren Reue
Und schenkst sie mir, daß endlich ich mich freue Der sündersuchenden Barmherzigkeit.
Denn so darf mir Dein heilger Bote künden:
Ich sah dich liegen in dem Blut der Sünden,
Dem Tode preisgegeben, den Abgründen
Der Gottesfeindschaft und Verlorenheit.
Da liebte ich dich schon in deiner Feindschaft,
Ich riß dich hoch und schmückte dich mit Freund- schaft,
Gab dir den Sohn zur ewigen Gemeinschaft
Und unaufhörlichen Verbundenheit.


