Die Götzen hebst du auf den Schild, Die du dir selbst gemacht
In der Anmaßer Macht
Nach deines Undanks Ebenbild, Wehe, wer sie verlacht!
Was du verbrennst, bete ich an Und beuge meine Knie
Vor deinem Altar nie. 4 Und wenn sich deine Schergen nahn, Heiß ich willkommen sie.
Ich werfe.dir den Handschuh hin, Denn ich durchschaue dich,
Du willst betrügen mich!
Was dir Verlust, ist mir Gewinn, Was bietest du mir, sprich!
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Was du empfiehlst, verwerfe ich, h Es macht mich stolz dein Hohn, Dein Locken sei geflohn!
Was du empfiehlst, verachte ich, Dein Gold ist Lehm und Ton.
Was an dir schön, das muß vergehn, Und deines Leibes Pracht
Muß stürzen über Nacht;
Kein Stein bleibt auf dem andern stehn, Das hat mir Pein gemacht.


