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Und traf der Unschuld bleiches Haupt; Des Strafgewitters Donner sich entlud Auf Ihm, daß jeder, der da glaubt, Gedeckt sei durch Sein Blut.
Du opferst des Triumphes Glanz,
Erwählst Dir stumm der Niederlage Schmach,
Du schmeckst des T’odes Bitterkeit, Daß uns das ewge Leben werde süß, Wirst fremd, daß wir aus unsrem Leid Heimgehn ins Paradies.
Des Hohenpriesters Milde fleht
Für seine Feinde, zieht Rebellensinn Zu Gottes Herzen, ein Magnet, Unwiderstehlich hin.
O stellvertretend Priestertum,
O Strom des Friedens, mächtig, tief und breit! Dir, JESU, sei Preis, Macht und Ruhm, Born unsrer Seligkeit!


