Ein LICHT IST ANGEZÜNDET In Schnee und Waldesnacht,
Daß, wer verirrt gewacht,
Den Weg nach Hause findet.
Die Sterne sind erstorben
In Wolken, schwarz und grau. Der Sturm heult feindlich rauh; Uns ist der Mut verdorben.
Die hohen Tannen flüstern Worte im Geisterton.
Der Sinn ist uns entflohn,
Wir tasten fort im. Düstern.
O Lichtlein in der Ferne, Du leuchtest gelb und rot. Vorbei ist unsre Not,
Wir folgen dir so gerne.
Gelb ist des Lebens Farbe, Das heilge Blut ist rot. Aus Jesu Todesnot
Sprüht uns die Feuergarbe
Und sprüht und strahlt und zündet, Und ist uns Weg und Licht,
Daß in der Nacht Dickicht
Der Fuß nach Hause findet.
Adventslicht


