lassen. Nicht weniger als 32 mal machte er in Sachsenhausen die Höllenfahrt mit, ohne irgend welchen Schaden zu nehmen.

Daraufhin erfolgte die Verfrachtung nach dem KZ Buchen­ wald mit der Anweisung, Duus nicht in seinem Beruf als Dentist zu beschäftigen, sondern stets an den gefährlichen Stellen beim Bombensuchen einzusetzen. Duus schien einen Schutzengel zu haben, und so verfrachtete man ihn mit einer Baubrigade zum Aufräumen nach Köln , wo ihn dann das Schicksal ereilte. Durch einen explodierenden Zeitzünder wurde er schwer verletzt und Invalide.

Die Lagerleitung konnte nicht verhindern, daß bei den Unterhaltungen der Häftlinge das Gefahrvolle des Bomben­suchens allgemein bekannt wurde. Meist wußte man schon nach einem Bombenunglück, daß diese oder jene Kameraden von der Bombe zerrissen oder schwer verletzt waren; beim Abendappell hatte man die Gewißheit, daß sie nicht zurück­gekehrt waren. Man erfuhr so manches von den näheren Um­ständen durch die zurückkehrenden Überlebenden und an der Anteilnahme der Zivilbevölkerung, die unseren Kameraden über­all ihre Sympathie ausdrückten.

Mit der Ausdehnung der Arbeitskommandos ergab sich ebenfalls die häufige und vergrößerte Zusammenkunft mit dem Publikum, von dem uns alles Wissenswerte über die politische und wirtschaftliche sowie militärische Lage übermittelt wurde. Alle Anstrengungen der Lagerführung, das Unterhalten mit dem Publikum zu unterbinden, mißlang; denn selbst die Wacht­mannschaften waren außerstande oder auch zum Teil nicht interessiert, den Verkehr der Häftlinge mit der Außenwelt zu verhindern, zumal wo es sich um neue SS - Leute handelte, die, wie manche selbst erklärten, wider ihren Willen zu diesem Posten gezwungen worden seien.

Der KZler war an die niemals gehaltenen Versprechungen der Lagerleitung gewöhnt und nahm kaum noch Notiz davon. Bald wurde das eine Unheil vom andern abgelöst; eine Sen­sation folgte der anderen, doch niemals war es etwas Erfreu­liches. Neue Mordmethoden, neue Schindereien wurden be kannt, wenngleich auch die SS so manches vor den Augen der Häftlinge zu verbergen versuchte.

In der Zahnstation mußte nachgearbeitet werden: Toten­gebisse einsäuern! Die den Toten ausgebrochenen Zähne mußten von den Knochenresten gesäubert und mit Säure gereinigt wer­den. Diesmal war es ein Haufen Zahnplomben einer silber­artigen Legierung- die Opfer waren also Russen gewesen. Diese Legierung sowohl wie herausgebrochenes Gold bei den sonstigen Toten mußte gewogen und an die SS abgeliefert werden.

Doch nicht nur mit den Zahnplomben wurde ein schwung­hafter Handel getrieben, nein, auch die seltsam geformten Schädel und Skelette waren begehrte Handelsobjekte. Ständig wurden Schädel und Skelette abgekocht und für die SS pra­pariert, die überall ihre Abnehmer hatten. Tauchte unter den Zugängen eine seltene Schädelform auf, so war hundert gegen eins zu wetten, daß in kurzer Zeit der Unglückliche zur Unter­

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