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halten und waren erblindet; sie starben bald nach ihrer An- kunft, trotz der ihnen durch Häftlingsärzte zuteil gewordenen Behandlung.

Wie wahllos dieser Transport zusammengetrieben war, erhellt am besten aus einigen Namen, die nachstehend auf- geführt werden: Fernand Maurice aus Lore/Orrne, Van Hijams Anroy aus Den Haag, Adrien Hebrard aus Paris , Josef Staus aus Utrecht (Holland ), Jean Demarsy aus Amiens , Ernest Tre- gaut aus Arpajon/S et O, Hermann Damfeld aus Bergen op Zoom (Holland ), Maurice Royer aus St. Germain, Charles Beaudou aus Tholen, Willem van Wyk aus Den Haag (Hol- land) usw. Die Pariser Polizisten Francois Cachot, Maurice Pierre und Albert Priolot und der Bruder des ehem, ‚Minister- präsidenten Pierre Chautemps(59030) beschlossen den Reigen des Transportes, der 1603 Personen umfaßte.

Der immer als jovial gelten wollende Hermann Göring machte keineswegs eine Ausnahme alsHerrenrassen-Typ, er zählte mit zu den brutalsten dieser Species. Nach der Besetzung Österreichs im März 1938 fälschlicherweise als ‚Heim ins Reich-Aktion bekannt war es Göring , der sich mit aller Schärfe für die Niederknüppelung der Linksparteien und der Staremberg-Anhänger einsetzte und sie ohne irgend welche Gründe verhaften ließ. So erging es auch den beiden Fürsten Max und Ernst Hohenberg , den Söhnen des österreichischen 'Thron- folgers Franz Ferdinand von Österreich-Este, der zusammen mit seiner Gemalin, der Fürstin Hohenberg(geb. Gräfin Chotek), im Juni 1914 in Serajewo dem Attentat zum Opfer fiel.

Beide Fürsten Hohenberg wurden in Wien aus einem Hotel heraus verhaftet, angeblich, weil vom Gebäude eine Haken- kreuzfahne herunter gerissen worden war. Max und Ernst Hohenberg landeten im KZ Dachau , weil Göring es verfügte. Doch damit war es für Göring noch nicht abgetan; er wollte zeigen, daß er nunmehr die Gewalt über die Fürsten halte, und so sandte er dem Lagerkommandanten im KZ. Dachau folgendes Telegramm:

Dr. Stl. Wien , Nr. 1229. 30. 3..38, 06,55 Uhr= UME An das K. L. Dachau .

Der General-Feldmarschall Göring hat angeordnet, daß

die Grafen Hohenberg mit den schwersten und schmutzig-

sten Arbeiten beschäftigt werden sollen.

Der Inspektor der Sipo. Dauerdienst Wien Stl. Dachau Sinzger.

Entsprechend dieser kategorischen Anordnung von Göring wurden die Fürsten Hohenberg mit Latrinenreinigen und Fah- ren des Jauchewagens beschäftigt, was sie ın der Achtung ihrer Kameraden keineswegs herabsetzte. Die Arbeit wurde gemacht, als hätten sie früher nie eine andere Tätigkeit ausgeübt.

‚Die von Göring beabsichtigte Herabwürdigung der beiden Hohenbergs in den Augen der Häftlinge schlug vollkommen fehl, Die politischen Häftlinge, insbesondere die früheren An- gehörigen der Linksparteien, durchschauten das Spiel; es wurde nichts mit demFürstenhaß blutrünstiger Revolutionäre. Als

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