16 Pfg. 941 der der SSeinige
g Brote chzeitig Oktober
Pellkarskolben
vungen,
de, mit
ch vor, uf 2000 glitten, ur den
tz fand Häftling Bte der Verbesm Geld wurden ch noch angetan in die
er ,, EiWurst, besaßen men Zukatesten
er Kan
Rationen eichfalls
Gauner Rackers,
gedeckt.
smittel, Wurst,
wo sie
Zu dieäftlingsS- Oberptschar
einestall
Nudeln, geringen welche
er Häftminchen
stall bauen lassen, in welchem er etwa 30 dieser Stallhasen mit Diätessen fütterte während die Kranken an Entbeh
rungen zu Grunde gingen.
Als dann am 23. 4. 1942 diese verbrecherische Schieberbande abgesetzt wurde, erhielten Rackers und Birke je 14 Tage Arrest, aber nur, weil sie unerlaubt Lebensmittel in einem Raum aufbewahrten, in welchem sich Kaninchen befanden! Pöhlmann erhielt gleichfalls diese Strafe, weil er überzählige Lebensmittel aufgehoben und davon keine Meldung gemacht hatte. Als dann ruchbar wurde, daß auch der Kommandant Loritz in beträchtlichem Maße Nutznießer dieser Generalschiebung war, wurde ,, Das Ganze Halt" geblasen und Loritz ging zunächst 14 Tage in ,, Urlaub". Vorher deckte er sich noch in der SSKantine mit etwa RM 4000,- an Waren ein: Würste, Schinken, Speck, Butter, Liköre, Weine usw. Es soll nur beiläufig aufgezählt werden, daß Loritz um den 10. 1. 1941 herum mit seiner Mätresse eine Spritzfahrt nach Stettin machte. Unterwegs nach einem besonderen Wunsch befragt, gab die holde Fee Entenbraten an. Weil dieser nicht sofort zur Stelle war, ging ein Telegramm nach dem Lager Oranienburg , sofort einen garnierten Entenbraten nach Stettin zu schicken. Befehl ist Befehl. Die SS - Küche sandte den begehrten Entenbraten durch einen SS- Hauptscharführer per Motorrad ab, damit die in Stettin schmachtenden Schlemmer befriedigt werden konnten.
Diese Gaunereien mit Lebens- und Genußmitteln im Lager fanden ein Gegenstück zu jenen Großschiebungen in den ,, Deutschen Ausrüstungswerken"( DAW), einem Industrieunternehmen der SS, eingerichtet von Heinrich Himmler und unter der Oberleitung des SS - Obergruppenführers Pohl. In allen Konzentrationslagern bestanden diese DAW- Betriebe, mit billigen Fachkräften der Häftlinge. Tausende der Häftlinge wurden hier ausgebeutet im Privatinteresse der braunen Meute. Die dort hergestellten Sachen, von den teuersten Vitrinen, Wohnungseinrich-, tungen bis zu den pompösesten Villen erstanden hier durch Fronarbeit der Häftlinge unter dem SS - Pharao Pohl.
Als Himmler am 30. 8. 1941 das Lager Sachsenhausen einmal wieder besuchte, diesmal in Begleitung spanischer Franco- Offiziere, geruhte er mit seinem unendlich großen Gefolge auch einen Abstecher nach dem Industriehof zu machen, um sich nach dem Likörkühlschrank zu erkundigen, der für Bisher waren etwa ein Dutzend ihn dort gearbeitet wurde. Probeschränke angefertigt worden, welche an Unkosten ca. RM 58 000,- verschlungen hatten, doch keiner dieser Probeschränke hatte Gnade vor den Augen des ,, hohen Gebieters" gefunden. Ob bis zu seinem Ende besagter Likörschrank fertiggestellt wurde, konnte nicht ermittelt werden. Was hier für die SS - Offiziere und deren weiblichen Anhang aus den kostbarsten Edelhölzern und Furnieren an Luxusgegenständen angefertigt wurde, geht in die Millionen, und läßt sich die Höhe der endgültigen Summe nicht einmal schätzen.
So kleine Einzelheiten betr. angefertigter Sachen für die SS - Führer sollen hier noch registriert werden. Der SS - Brigade
103


