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Zwölf Jahre Nacht : mein Weg durch das "Tausendjährige Reich" / von Heinrich Lienau
Entstehung
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12. Kapitel

Wo auch immer ich in dieser Zeit gekommen bin, habe ich nur begei­sterte Menschenscharen und glückliche Gesichter gesehen Hitler 1938.

Ohne die deutsche Nation würde nur Barbarei eristieren. Daß ich den frieden liebe, brauche ich nicht zu betonen. Deutsche Macht muß siegen. Hitler .

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Turm A, auf Posten nichts Neues"

Mitternacht war vorüber. Durch die vereisten Fenster des Schlafraums drängte sich gespensterisch das Mondlicht und strich über die Gesichter der von Hunger und Strapazen ge­zeichneten Häftlinge, die zusammengekauert unter zerfetzten Lumpen einige Stunden Schlaf suchten. Zu zweien lagen sie auf den feuchten Strohsäcken eng aneinander, um von der gegenseitigen Körperwärme zu profitieren. Einige Schnarcher unterbrachen die Stille; vorn rechts neben der Tür röchelte ein Schwerkranker, dem die Aufnahme im Krankenbau ver­wehrt worden war, obgleich am Abend zuvor bei ihm Lungen­entzündung mit 40 Grad Fieber festgestellt war.

,, Verrecken sollen die Hunde!" hatte der SS - Arzt den Pfleger angeschrien, als dieser den Puls fühlte und die Temperatur gemessen hatte. ,, Das könnte diesen Säcken passen, in unseren arbeiten!" Unver­warmen Betten herumfaulenzen statt zu richteter Sache mußten die beiden Kameraden den Schwer­kranken wieder in die Baracke zurückbringen, wo sich der Blockälteste um ihn bemühte, indem er ihm etwas Tee ein­flößte und ihn in Decken einhüllte. Die Außentemperatur hatte am Abend 28 Grad Kälte gezeigt, und sicher fiel die Queck­silbersäule während der Nacht noch um einige Grade.

Vorn in der Kommandantur im Führerheim ging es noch recht lebhaft zu, denn die Weihnachtsurlauber der SS waren zurückgekommen und löschten den Nachdurst, weil die Spi­rituosen bei ihnen reichlich zu haben waren. Nun war die SS aufgebrochen, um ihre Quartiere aufzusuchen, die gleichfalls im Kommandanturbereich lagen. Doch nein, das Lärmen kam

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