Die Behauptung des denunzierenden Amtsvorstehers, die Erregung im Orte sei außerordentlich groß gewesen, trug den Stempel der Lüge an der Stirn; denn Petersen genoß die größten Sympathien im Dorf. Er wußte sich eins mit den Friedensfreunden, gerade in jenen Tagen, als die Kriegshetze gegen Polen ihren Höhepunkt erreichte, die am 3. September den Angriff auf Polen auslöste. Petersen wurde in das KZ Sachsenhausen transportiert. Bis zum 25. 1. 1942 hat er das Martyrium ausgehalten. Ein Telegramm des Kommandanten setzte seine Frau davon in Kenntnis, daß ihr Ehemann an Bronchopneumonie verstorben sei und weitere Nachricht durch die Gestapo abwarten solle. Die vorausgegangenen Bemühungen der Ehefrau, ihren Mann aus dem KZ wieder herauszubekommen, waren erfolglos; denn auf Anweisung des Amtsvorstehers Carstensen sollte sein politischer Gegner Petersen die Freiheit nicht wieder sehen, wie die von mir aufgefundenen Schriftstücke in der Akte Petersen untrüglich bewiesen. In Sachen Petersen finden sich die Schriftstücke in Faksimile auf dem Umschlag am Schlusse des Buches.
Obwohl dieser Amtsvorsteher den Tod Petersens auf dem Gewissen hatte, besaß er die Unverfrorenheit, beim Entnazıfizierungs- Ausschuß in Husum seine Einstufung möglichst als Mitläufer zu erwirken. Der am 1. 2. 1949 in Husum tagende Entnazifizierungs- Ausschuß stufte den ehemaligen Amtsvorsteher und Ortsgruppenleiter Carstensen in Gruppe III ein, legte ihm eine Buße von DM 4000,- auf zuzüglich die Kosten des Verfahrens und übergab die Akten der Staatsanwaltschaft zur weiteren Verfolgung des Falles wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
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Man müßte eigentlich der Ansicht zuneigen, daß der Nazistaat mit seinen 99 Prozent Jasagern durch das eine Prozent ,, Miesmacher" und ,, ewig Gestriger" nicht in seinen Grundfesten zu erschüttern wäre. Die Massenverhaftungen durch die Ge stapo haben uns jedoch eines anderen belehrt. Schriftsteller, Dichter, Musiker, Zeichner, Maler, Kabarettisten neben anderen Intellektuellen brachten Hitlers Herrschaft ins Wanken und daher galt es in erster Linie diese Personen zu beseitigen und ins KZ zu bringen.
Der friesische Dichter und Sprachforscher Jens Mungaard aus Keitum/ Sylt gefährdete durch seine Sprachforschungen die Einheit der deutschen Sprache, weshalb er ins KZ wandern mußte. Am 15. 2. 1940 ist er dort an einer schweren Lungenentzündung gestorben; der Kommandant versagte die Aufnahme des Schwerkranken im Revier und so hauchte Mungaard sein Leben auf einem Strohsack in der Baracke 27 aus.
Die häufig gehörte Meinung, daß Göring die über ihn gemachten Witze honoriere, ist natürlich eine Fabel. Wer Glossen und Witze über den Staat und die Männer um Hitler riẞ, dem drohte man zunächst mit dem KZ, und im Wiederholungsfalle wurde die Festsetzung hinter Stacheldraht bitterer Ernst. Nie sind so vorzügliche Witze und in unübersehbarer Zahl entstanden und kolpotiert, als zur Zeit der Nazis.
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