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Björnsson( dem jetzigen isländischen Staatspräsidenten) in Ko­ penhagen . Im September fuhr ich zur persönlichen Verhandlung dorthin.

Diese Reise war mit mancherlei Hindernissen verbunden, denn die Gestapo hatte mir inzwischen wegen der drohenden Kriegsgefahr( Zusammenkunft von Hitler , Mussolini , Chamber­ lain und Daladier in München ) meinen Paẞ abgenommen. Mir war durch die schwedische Gewerkschaftspresse bekannt ge­worden, daß Hitler bei Ausbruch eines Krieges etwa 40 000 po­litische Gegner ins Konzentrationslager bringen lassen würde. Da ich mich zu diesen 40 000 zählen mußte, so hielt ich es für geraten, die kommenden Tage jenseits der Grenzsteine des Dritten Reiches zu verbringen und das Weitere abzuwarten.

An jenem Tage dem 28. September 1938 da in Mün­ chen die Entscheidung über Krieg und Frieden fallen sollte, wanderte ich im hellen Sonnenlicht paß- und sorgenlos über die Grenze. Der Verkehr war in den Vormittagsstunden außer­ordentlich stark, insbesondere waren es Ausländer, welche in das ruhige Dänemark strebten. Während an der Grenze bei Kupfermühle die Massenflucht in Autos und Omnibussen vor sich ging, vollzog sich auf dem dänischen Grenzbahnhof Pad­borg das Masseneinströmen der Reisenden mit dem von Ham­ burg über Flensburg eintreffenden D- Zug, der auch noch die Expreßwagen von Paris mitführte. Meine Frau, die mir mein Gepäck brachte, benutzte gleichfalls diesen Zug.

Schon auf der Fahrt nach Kopenhagen erfuhr ich, daß diesmal der Kelch, d. h. der Krieg an uns vorübergegangen sei. Nach der Besprechung mit dem isländischen Gesandten und der Regelung weiterer Dinge, welche für die Reise nach Island erforderlich waren, mußte ich nach vierzehn Tagen das Land wieder verlassen. Um beim Zurückkehren nicht in die Hände der Gestapo an der Grenze zu geraten, wählte ich die Nacht für den Übergang über die ,, grüne Grenze". Selten habe ich bei einem illegalen Grenzübertritt soviel Blut geschwitzt als in jener Nacht, wo die Grenze deutscherseits förmlich mit Spitzeln gespickt war. Meinen Durchschlupf kannten sie nicht, denn ich kam ungehindert durch alle Fährnisse hindurch, es war nämlich stockfinstere Nacht und Nebel obendrein.

Die politische Lage hatte sich inzwischen geklärt, und sc händigte mir die Polizeibehörde wieder meinen Paß aus, der mich berechtigte, zunächst für einige Monate außerhalb Deutschlands Aufenthalt zu nehmen. Mit dem isländischen Dampfer ,, Dettifoss" reiste ich Anfang 1939 nach Island , um die Leitung der dortigen neugegründeten Gesellschaft zu über­nehmen.

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Nach meiner Ankunft nahm ich persönliche Fühlung mit den dort als Emigranten weilenden politischen Freunden auf, deren Zahl sich auf etwa fünfzig belief. Die Zahl der Deutschen überhaupt war auf etwa über hundert zu schlagen, die zum weitaus größten Teil in der Hauptstadt Reyk­ javik wohnten. Ich nahm in einem isländischen Hause Woh­nung, und mied die mir nicht bekannten Deutschen , unter denen sich auch Nazispitzel befanden, wie mir schon bei meiner Ankunft vertrauensvoll gesagt wurde.

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