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liebevoll geschmückt. So erweckte das ehedem so öde Buchenwald einen beinahe freundlichen Eindruck.
Beinahe kindlich war die Freude am nächsten Tage, dem 1. Mai, als sich, gleich dem Tage des Freiheitsappells, die Zehntausende der Angehörigen aller Völker Europas , bisher unter das Nazijoch gebeugt, in
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altgewohnter, jedoch diesmal freiwilliger Disziplin auf dem Appellplatz vereinigten. Die bekanntesten europäischen Nationalhymnen erklangen, gespielt von der Kapelle der ehemaligen Häftlinge. Entblößten Hauptes lauschte die Masse den Klängen. Farbenfroh, eindrucksvoll und unvergeßlich war das Bild der über den Häuptern der Häftlingsmasse wogenden Fahnen vieler europäischen Völker. Bei dem erheblichen Übergewicht an politischen Gefangenen überwog natur gemäß bei den Fahnen das Rot der Freiheit.
Nach den begeistert aufgenommenen Ansprachen der verschiedenen Vertreter der Nationen hielt der russische Verbindungsoffizier beim amerikanischen Kommandanten eine begeisternde Ansprache an seine Landsleute. Die amerikanischen Offiziere wohnten der Feier bei und nahmen mit dem russischen Offizier den Vorbeimarsch der wohlgeglie
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