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Sabotage der faschistischen Kriegsausrüstung. Ausstrahlung des antifaschistischen Kampfes über das Lager hinaus
Ein nicht unwesentlicher Teil unseres Kampfes gegen Krieg und Faschismus war die Sabotage der Rüstungsindustrie, zu der große Teile der Häftlinge eingesetzt waren. In allen Werkstätten und Betrieben und in und um das Lager saßen unsere antifaschistischen Zellen- und Vertrauensleute, hielten enge Verbindungen zu allen ausländischen Kameraden und organisierten die Sabotage der Rüstungsindustrie, zeigten Wege und Möglichkeiten, fehlerhafte Produkte zu liefern, möglichst viel Material zu vergeuden, Maschinen durch fehlerhafte Pflege und unsachgemäßes Behandeln unbrauchbar zu machen. Es wurde alles versucht, was in unseren Kräften stand, um Hitlers Rüstungspotential zu schmälern und den Krieg zu verkürzen. Leider ging es auch hier nicht ohne Opfer ab. Öfter wurde ein Kamerad, der nicht vorsichtig genug gewesen war oder Unglück hatte, wegen Sabotage der Rüstungsindustrie gehängt.
Die unterirdische antifaschistische Tätigkeit erstreckte sich jedoch nicht nur auf das Lager Buchenwald und seine nächste Umgebung. Diese Tätigkeit und Organisation strahlte aus über Teile Deutschlands und sogar in das europäische Ausland. So ging eine Gruppe norwegischer Studenten, die längere Zeit im Lager war, mit dem konkreten Auftrag nach Norwegen zurück, Verbindung mit dem Nachrichtendienst der vereinten Nationen aufzunehmen. Die Arbeitskommandos, die aus dem Lager Buchenwald in alle Teile Deutschlands gingen, wurden in ihrer Zusammensetzung von den Gesichtspunkten der antifaschistischen Massenarbeit von den Buchenwalder Antifaschisten zusammengestellt. Sie leisteten in den verschiedensten Rüstungsbetrieben antifaschistische Arbeit unter den dortigen Arbeitern und organisierten die Sabotage der Rüstungsarbeit. Sie hielten durch ihre Vertrauensleute ständig Verbindung zum Lager, berichteten über ihre Tätigkeit, holten sich politische Informationen und Anweisungen. So gelang es den Kameraden in den Arbeitskommandos in der Industriestadt Wuppertal mit den dortigen Antifaschisten und einem Ostarbeiterlager Verbindung aufzunehmen und einen örtlichen, unterirdischen, antifaschistischen Kampfausschuß zu bilden.
Die Kameraden im Arbeitskommando des Flugzeugwerkes Erla in Leipzig hielten enge Verbindung zu dem unterirdisch bestehenden
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