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vollständig verstopft waren. Den Angehörigen der gemordeten Häftlinge wurde dann gegen Bezahlung von RM 30.- eine Urne mit einem Häufchen Asche zugeschickt, die bestimmt nicht die ihrer Angehörigen war. Angehörigen von Ausländern, Polen, Russen, Franzosen usw., wurden Anträge auf Übersendung von Urnen nicht stattgegeben. Die Knochenreste wurden in großen Papiersäcken gesammelt, heimlich auf Lastwagen verladen, wanderten sie in eine Knochenmühle und wurden dort zu Düngemitteln verarbeitet.
Schon im Frühjahr 1941 war der Verbrennungsofen vollkommen defekt, so daß man dazu überging, einen zweiten Ofen zu bauen. Als dieser fertig war, kam an Stelle des alten ein neuer Ofen, so daß jetzt im Krematorium zwei Öfen mit je drei Einführungstüren vorhanden waren. In jede derselben drei Leichen hineingeschoben, konnten stündlich 18 Tote verbrannt werden. Ich selbst habe diese Öfen bauen müssen und habe bei dieser dreivierteljährigen Beschäftigung nicht zu schildernde, grauenhafte Dinge mit durchmachen müssen.
Als die faschistischen Aggressoren ihren Krieg gegen die Sowjetunion begannen, dauerte es nicht lange, und die ersten Kriegsgefangenen kamen nach Buchenwald . Nicht einer ist ins Lager hineingekommen. Im Werkstättengelände der DAW., Deutsche AusrüstungsWerke , auf dem Zimmereiplatz wurden die russischen Kriegsgefan
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