ahnten sicher nicht, wenn sie das schaurige Gebäude vom Westen her betraten, daß sie es von der Ostseite nur als Leiche verlassen konnten. Hatten sie das Auto verlassen und den Eingang passiert, so befanden sie sich in dem Auskleideraum. Hier mußten sie sich nackt ausziehen und alle Wertsachen, Papiere und Erkennungsmarke abliefern. Dann
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Die Mordstätte
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um irgendwelche verdächtigen Geräusche zu übertönen in das sogenannte Arztzimmer geführt. Dort nahmen als Ärzte getarnte SS- Offiziere eine formelle Untersuchung vor. Als gesund erklärt, wurden die Opfer sodann zur angeblichen Messung der Körpergröße unter eine an der Wand angebrachte Meẞvorrichtung gestellt. Auf ein Klopfzeichen öffnete dann ein im gegenüberliegenden Zimmer befindlicher SS- Schütze eine Klappe und schoß durch einen in der Meẞskala befindlichen etwa 2 Zentimeter breiten Schlitz in das Genick des Gefangenen. Die Leiche wurde sofort weggeschafft. Der Raum mittels eines Wasserschlauches vom Blut gesäubert. Auf diese Weise wurden von 1941 bis Ende 1944 7200 sowjetrussische Kriegsgefangene in Buchenwald von den Nazis feige gemeuchelt.
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