en am Tor. erschießen
e sich durch
es Häftlings g gefunden
en. Aber in SS- Mann.
r. Was also
rhielt keine Flüchtlinge , die in der tige Rache äftlinge der gen und zu
andlungen, m, die jetzt schmeckte
stieg....
Abend vor hatte sich Flüchtling Deutschen
.Kurz vor e Schlinge. treten war.
eichtfüßig, melte noch den Laut
mandos an
ling Nr. 2417
Galgen für sechs Delinquenten
Das ,, kleine Lager"
Der bekannte Schlager: ,, Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern..." wurde von uns alten Lagerhasen in die Version abgewandelt: ,, Das kann doch einen Häftling nicht erschüttern".
Damit sollte zum Ausdruck gebracht werden, wie abgehärtet wir waren, welche dicke Haut wir bekommen hatten. Den Gefahren des Lagerlebens, dem Tod und den Brutalitäten der SS standen wir gleichgültig gegenüber. Wir hatten fast vor all diesen Dingen den Respekt verloren. Es gab nichts, was uns noch hätte erschüttern können. Mußten wir ,, stehen", gingen wir über den Bock, in den Bunker, oder hingen wir am Baum, beeinträchtigte uns das kaum mehr. ,, Pech gehabt", hieß es im äußersten Falle. Leichen, Kranke, Krüppel, Abgezehrte, Verhungernde, was waren sie uns noch? Sie gehörten zum alltäglichen. Bild des Lagers.
Und doch gab es noch etwas, das auch uns alte, abgebrühte Konzentrationäre erschüttern konnte. Das war das ,, Kleine Lager". Auch heute, da wir der Hölle entronnen sind, nennen wir diesen Namen noch mit einer gewissen Scheu. Dieses ,, Kleine Lager" war der Inbegriff alles menschlichen Elends.
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