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den SS -Leuten mit Kolbenschlägen vorwärtsgetrieben, am Lagerzaun entlang. Immer neue Gruppen wurden hochgejagt. Die SS schlug und brüllte. Viele Häftlinge taumelten und torkelten wie betrunken. Viele schienen verwundet. Dann kamen größere Trupps, ängstlich zusam- mengeballt, eskortiert von wütender SS. Wie Rudel zusammengetrie- bener Tiere rainten die Trupps am Zaun entlang. Zuletzt noch einige Nachzügler, die nicht mehr laufen konnten. Sie hinkten den Berg her- auf, und wenn sie zusammenbrachen, wurden sie von wutschäumen- den Posten mit Fußtritten hochgejagt. Überallhin traten sie: in den Bauch, an die Geschlechtsteile, ins Gesicht, wohin sie gerade trafen. Furchtbar war es anzusehen, wir konnten die Schreie hören, obwohl der Zaun von uns über 200 Meter entfernt war. So rückte das Arbeits- kommando ‚Kläranlage‘ ein und sammelte sich vor dem Arrestbunker auf dem Appellplatz. Hier stand das Kommando viele Stunden bis gegen Abend mit erhobenen Armen, die Hände hinter dem Kopf ge- faltet: der„„Sachsengruß“. Unterdes erfuhren wir den wahren Sach- verhalt. Es bestätigte sich die Wahrheit der Gerüchte. Zwei Häftlinge waren geflohen und ein SS-Posten von ihnen erschlagen worden. Kall- weit hieß der SS-Mann(er war einer der ärgsten„Schläger“ gewesen). Forster und Bargatzki die beiden Geflohenen., Forster war ein ehe- maliger Fremdenlegionär und Bargatzki ein BVer(Berufsverbrecher). Auf dem Appellplatz lagen einige Leichen. Unschuldige Opfer der SS. Die Toten hatten mit der Flucht jener beiden nichts zu tun gehabt. Sie waren unter die Gewehrkolben der SS geraten und wahllos zu blutigen Bündeln zusammengeschlagen worden. Ich vergesse nicht, daß einige Blockführer vor diesem Fleischhaufen standen und die Köpfe schüttelten, als wollten sie sagen: sowas haben selbst wir noch nicht gesehen. Und das will was heißen. Unter den Toten befand sich auch ein Kamerad aus Leipzig , der erst vor wenigen Tagen im Lager eingetroffen war. Seine Name war Kurt Höritzsch. Forster und Bar- gatzki hatten Kallweit mit einem Spaten niedergeschlagen, als sie sich auf dem Wege zur Baubude befanden, aus welcher sie den Frühstücks- kaffee für. das Kommando holen sollten.
Sie hatten dem Erschlagenen die Waffen abgenommen und waren längst über alle Berge, als die Flucht entdeckt wurde.
Nun standen die 200 Mann des Kommandos Kläranlage auf dem Appellplatz und harrten ihrem Schicksal entgegen. Es waren schwere Stunden für das ganze Lager. Denn was der eine erlebte, litt der andere mit. Standartenführer Koch, der Lagerkommandant, kam, und wir
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