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Das war Buchenwald! : ein Tatsachenbericht / herausgegeben von der Kommunistischen Partei Deutschlands, Stadt und Kreis Leipzig ; zusammengestellt und bearbeitet von Rudi Jahn
Entstehung
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Konzentrationslager durch die siegreichen alliierten Truppen mit ak­tiver Unterstützung der dort eingesperrten Häftlinge befreit.

Die Entwicklung des Konzentrationslagers Buchenwald zeigt Ta­belle I, in der die Gesamtzahl der Zugänge und der Verstorbenen für jedes Jahr angegeben ist.

Jahr

1937.

1938

1939

1940

1941

1942

1943

1944

1945( 3 Monate)

stärke. Wäl war sie bis solchen Zuv vorhanden. platz und in Appellplatz richtung- richtet wu

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Tabelle I

Zugänge

Verstorbene

2912

48

20122

771

9553

1235

2525

1772

Eine Übers

5890

1522

14111

2898

42177

3516

. 97866

8644

Herkunftsor

. 43823

13.056

Gießen

.

Insgesamt: 238980

33462

Mainz

Kassel

Die Entwicklung des Lagers soll nun im einzelnen genauer verfolgt werden.

Aus der Tabelle geht hervor, daß in 734 Jahren insgesamt 238980 Menschen in das Konzentrationslager Buchenwald eingeliefert wurden. Von diesen sind 33462= 14% verstorben. Hinzu kommt noch die Liste der Erschlagenen, Gehängten und auf andere Art und Weise Liquidierten, die an anderer Stelle aufgeführt wird, so daß die Zahl von 51572 Toten das eigentliche Bild ergibt.

Nach dem 1. Januar 1938 stieg die Lagerstärke langsam weiter, bis sie am 1. Mai 1938 die Zahl 3000 erreichte. Dann setzte die Aktion ,, Arbeitsscheu Reich" ein. Die ersten ,, Asozialen" kamen am 5. Mai 1938. Größere Transporte von zusammen 1000,, asozialen" Juden trafen am 4. Mai und 15. Juni 1938 ein. Damit stieg die Lagerstärke sprunghaft und erreichte am 7. August 1938 ihren ersten Höchst­bestand von 7958 Mann.

Im November 1938 wurde im Dritten Reich die berüchtigte große Judenaktion durchgeführt, die Hitler mit dem Hinweis auf das Atten­tat an v. Rath, dem Beamten der deutschen Botschaft in Paris , zu begründen versuchte. In kürzester Zeit verdoppelte sich die Lager­

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