Druckschrift 
Das war Buchenwald! : ein Tatsachenbericht / herausgegeben von der Kommunistischen Partei Deutschlands, Stadt und Kreis Leipzig ; zusammengestellt und bearbeitet von Rudi Jahn
Entstehung
Seite
28
Einzelbild herunterladen

nach Weimar , wurde im Sommer 1942 begonnen. Zwei Jahre später waren 13 riesige Fabrikhallen in Betrieb, in denen etwa 5000-6000 Häftlinge beschäftigt waren, die in zwei Schichten Tag und Nacht arbeiten mußten. Hergestellt wurden in der Hauptsache Lafetten für Feldgeschütze, automatische Gewehre, Revolver und Einzelteile für die V- Waffen, deren Bau in der Hauptsache von der SS mit Zwangsarbeitern in Buchenwald und seinen Außenlagern betrieben wurde. Wie dort gearbeitet und wie dort sabotiert wurde, ist an ande­rer Stelle nachzulesen.

Das war Buchenwald , das war die Anlage dieses riesigen Konzen­trationslagers, wie es die oberste SS- Führung mitten in Deutschland hatte aufbauen lassen. Wer die Sklaven waren, die dort meist jahre­lang gefangen gehalten, ausgenutzt und vernichtet wurden, zeigt das nächste Kapitel.

Dr. Gerhard Harig , Leipzig , Buchenwald - Häftling Nr. 173

Der erste A Stärke von sogenannte 27. Juli au darunter a

Wer waren die Häftlinge in Buchenwald ?

Von den SS - Verbrechern wurde jahrelang behauptet, in den Kon­zentrationslagern befänden sich lediglich kriminelle und asoziale Ele­mente, von denen das deutsche Volk befreit werden müsse. In Wirk­lichkeit waren, vor allem in den ersten Jahren ihres Bestehens, Anti­faschisten und Hitlergegner, Mitglieder und Funktionäre der verbote­nen kommunistischen und sozialdemokratischen Partei, der Gewerk­schaften und Sportverbände sowie der Kulturorganisationen der Ar­beiterschaft dort eingesperrt, um sie mundtot zu machen und schlieẞ­lich auszurotten.

Ihr Verbrechen bestand darin, daß sie ihre Stimme gegen Hitler und den Faschismus erhoben, die Organisationen der Arbeiterschaft trotz Verbot weiterführten und dem verblendeten deutschen Volke sagten, daß Hitler den Krieg bringe.

Nachstehend einige Zahlen aus der Entwicklung des Lagers Buchen­

wald:

Im Juli 1937 kam auf dem Ettersberg bei Weimar , der damals noch vollständig unberührt und unbebautes Waldgelände war, das erste Vorkommando von sogenannten Berufsverbrechern zum Aufbau eines neuen großen Konzentrationslagers an. Die SS hatte damals noch keinen Namen für das künftige Lager und nannte es KZ. Ettersberg.

28

Schrift

die Lag

1937 tra

am 6. A linge au linge au

Einzelzu

Gefange

lassen w

Die G

Der le gehörter