achte
Unsere
nseret
Nut
tunden
etwas uch die
irgend
Außer
nt doch n Dorf
ter uns
its lag, einige
ter Be
en aus.
rgebnis. jedem
was im
Zustand.
und am
n.
nd holt
eur aus sElend
Salven,
Augen
gesalten
ein kleines schwarzes Loch an ihrer Schläfe, woraus das Blut dünn verklebt sickerte.
Das Herz krampfte sich mir zusammen, denn den Kameraden aus Weimar hatte ich erst vor wenigen Tagen noch als ganzen Kerl kennengelernt. Herrgott!! Wie ist das möglich...
Endlos schien die Straße, endlos der Weg des Grauens.
Fast bei jeder Kilometerlänge lagen ein oder mehrere erschossene Häftlinge. Würden wir bis heute abend oder spätestens morgen früh nichts zu essen bekommen, würde sich die Zahl der Opfer vervielfachen. Solche Überlegungen stellte ich gerade an, als wir an einem Pferdekadaver vorbeitorkelten. Wir baten einen der SS - Führer, das Pferd aufteilen zu dürfen, um das Fleisch im nächsten Quartier zu einer kräftigen Mahlzeit zu verwenden. Für die Arbeiten möchte er einige Mann unter Bewachung zurücklassen, die dann später nachkommen sollten. Er willigte schließlich ein, und mit den primitivsten Taschenmessern gingen acht bis zehn Mann an die Arbeit, wobei sich ein jeder in rücksichtslosem Heißhunger ein Stück rohes Fleisch abschnitt, in den Mund steckte und darauf herumkaute. Im Nu waren die besten Teile des Pferdekadavers zerlegt, und eine gute Stunde später befanden sich die Kameraden mit dem Fleisch beladen wieder beim Kommando ein.
-
Als wir gegen Abend bis dahin mußten noch einige Häftlinge in der geschilderten Art und Weise ins Gras beißen ein Dorf erreichten, an dessen Ende wir halt machten, fand sich in der Person eines Bauern eine mitleidige Seele. Er stellte uns seine große mit Stroh gefüllte Scheune als Schlafstätte zur Verfügung, bot uns eine Kochgelegenheit für unser Fleisch an und schenkte uns außerdem noch einige Zentner Kartoffeln.
Alles war so erschöpft, daß man fünf Minuten später nur noch bewußtlos schlafende Menschen liegen sah, ausgenommen einen Kameraden, der für die vielen Hunderte von Leidensgenossen seine kostbare Ruhe opferte und während der ganzen Nacht unter Ablösung der SS- Bewachung die stärkende Kost bereitete, die manchem das Leben rettete.
Als wir am nächsten Morgen erwachten, wurden wir mit einer Mütze voll Pellkartoffeln und einem halben Becher Gulasch überrascht.
So gestärkt, konnten wir wieder eine Zeitlang aushalten. Auf Umwegen, immer der näher rückenden Front ausweichend, ging es weiter in Richtung Buchenwald .
Manch einer fiel noch als Opfer und mehrte die Zahl der Toten, die den ganzen Weg bis Buchenwald in regelmäßigen Abständen als Zeugen des Grauens markierten.
133


