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Quarantäneblock von alten Kameraden, die ich schon vor Jahren kennengelernt, und die von meinem Kommen unterrichtet waren, des öfteren Besuch. Dabei erfuhr ich auch den Tod so mancher Schicksalsgofährten. Andererseits hatte ich auf Empfehlung meiner Dachauer Kameraden in Buchenwald neue Bekannte gewonnen. Diese, wie auch die alten Freunde, haben in edler Hilfsbereitschaft meine größte Not zu lindern vermocht, indem mir der eine oder andere einen Teil von dem wenigen, was er infolge einer zufälligen günstigen Beschäftigung so nebenbei organisieren konnte, zukommen ließ. Man hatte damit mir und den näheren Bekannten meiner neuen Umgebung eine große Freude bereitet, ja, uns in dieser Zeit buchstäblich vor dem Hungertode gerettet. Auch wollte man mich durch Vermittlung irgendeiner Beschäftigung in Buchenwald behalten, damit ich nicht in einem, jedem alten, durch viel Leid gegangenen Konzentrationär, unliebsam bekannt gewordenen Außenkommando meiner schon vorgeschrittenen Körperschwäche wegen vor die Hunde ginge.
Diese kameradschaftliche Fürsorge lehnte ich jedoch, einem unbestimmten Gefühl folgend, ab. Ich ließ mich daher einem Außenkommando zuteilen.
Um dem Leser den Begriff„, Außenkommando" zu erklären, möchte ich erwähnen, daß diese Außenkommandos selbst Konzentrationslager im kleinen darstellten, die sich innerhalb eines Werkes oder unmittelbar dabei befanden. Die geforderten Leistungen gingen dabei stets von der Unternehmer- Initiative aus und waren so hochgeschraubt, daß sie kaum von einem zivilen Durchschnittsarbeiter bei normaler Verpflegung erreicht werden konnten, von uns aber bei unzureichender und dabei noch schlechter Beköstigung mit dem nötigen brutalen Druck seitens der SS geschafft werden mußten, bis der Häftling, ausgepumpt und seiner letzten Kraft beraubt, dem Tode verfiel. Dazu kam noch der Mangel an ausreichenden hygienischen und sanitären Einrichtungen, was Unsauberkeit, Ungeziefer und Krankheiten zur Folge. hatte. Frische Wäsche war Luxus, von der erbärmlichen Unterkunft schon gar nicht zu reden. An eine Stunde Freizeit täglich, die man doch wenigstens abends im großen Lager hatte, war nicht zu denken. Waren die größeren Konzentrationslager schon Höllen, so stellten die Außenkommandos in den meisten Fällen die reinsten Teufelsküchen dar, in denen das Menschenmaterial nur so vernichtet wurde.
In der Folge wird der Leser ausführlich hören, wie es auf so einem Außenkommando zuging.
Buchenwald besaß von diesen Außenkommandos im gesamten Thüringer Gebiet, in Sachsen, Anhalt, im Ruhrgebiet , ja bis an den Rhein, eine Unmenge dieser Höllen, wo in den Kriegsjahren unzählige Häftlinge dem
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