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"Häftling ... X ... in der Hölle auf Erden!" / Udo Dietmar
Entstehung
Seite
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Schwäche nicht mehr in der Lage, sich zu erheben, die anderen waren vor Hunger so schlapp, daß sie kaum noch kriechen konnten. Zwischen ihnen lagen einige Tote, die auf der Fahrt vom Bahnhof bis zum Lager hinauf gestorben waren. Das Bild im zweiten Wagen war das gleiche. Das dritte Auto war halb gefüllt mit Toten, die aufeinandergeschichtet dalagen. Ein Beweis dafür, daß sie schon am Bahnhof tot ins Auto gepackt wurden. Die andere Hälfte des Wagens war mit dem Rest der kranken und schwachen Zigeuner gefüllt.

Man brachte die Toten ins Krematorium und alle übrigen in den Kranken­block, das sogenannte Revier.

Ich wunderte mich, daß man sie humanerweise dorthin brachte, doch schon am nächsten Tage fand sich eine Erklärung dafür.

Diese Zigeuner kamen aus dem berüchtigten Lager Auschwitz , damit hier an ihnen bakteriologische Versuche gemacht würden.

Sie wurden mit Typhus - Bazillen infiziert. Aber nicht alle, denn ein Teil von ihnen war schon in der Nacht an Entkräftung gestorben. Man hatte nämlich den Unglücklichen, die auf der langen Fahrt von Auschwitz nach Natzweiler trotz des Winterwetters in einem ungeheizten Güterwagen unter­gebracht waren, für nur vier Tage Verpflegung mitgegeben, obwohl sie vier­zehn Tage unterwegs waren. Kein Wunder, daß ein großer Teil von ihnen verhungerte und erfror. Das waren die Leichen, die man schon bei der Ankunft aus dem Waggon holte.

Unvorstellbar traurig machte mich beim Anblick dieser Opfer die Feststel­lung, daß zehn- bis vierzehnjährige Kinder unter ihnen waren.

Die Überlebenden wurden also kurzerhand mit Typhus - Bazillen geimpft, woran die meisten starben. Nur wenige mit außergewöhnlich starker Natur überlebten dieses unmenschliche Geschehen, doch hat die in ihrem Körper künstlich erzeugte Krankheit Spuren hinterlassen, die sich immer wieder bemerkbar machen werden.

In Buchenwald fand ich das gleiche vor, nur daß diese Versuchsstation viel größer ausgebaut war, vor allem die Fleckfieberstation. In Dachau dagegen wurden hauptsächlich Malaria- Experimente gemacht.

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Eine ,, milde" Strafe im Konzentrationslager waren die sogenannten Stock­oder Peitschenhiebe. Hierfür verwandte man, wie schon einmal beschrieben, Peitschen und lange Stöcke, die einen Durchmesser von zwei bis drei Zenti­metern hatten. Die Prozedur ging so vor sich, daß man den Häftling über den bereits erwähnten sogenannten ,, Bock" spannte. Hände und Füße wur­den an den Bockbeinen gefesselt. Er bekam eine seidendünne Hose an, und zwei Mann schlugen dann mit aller Wucht auf ihr Opfer ein. In Fällen, in denen die SS einen besonders ,, hartnäckigen" Kameraden vor

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