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Wie nun jeden zu seinem Recht kommen lassen? Da steht ein Eimer Essen mit zirka zwölf Liter Inhalt, gutes festes Abfallessen, und da stehen zirka einhundertzwanzig Mann. Jeder von ihnen würde sich, wenn er könnte, auf den vollen Eimer stürzen und an seinem Inhalt buchstäblich totfressen. Hier konnte nur eiserne Disziplin helfen. Lange Reden zu halten oder verdolmetschen zu lassen, war nicht möglich, ohne aufzufallen. Was ich tun konnte, war folgendes: Ich rief meinen Dolmetscher herbei und unterrichtete ihn unauffällig über den Vorgang, wobei ich schnell ausrechnete, wieviele Kameraden heute gefüttert werden konnten, wenn sich jeder eine gehäufte Handvoll aus dem Eimer klaubte. Daß diese Handvoll ziemlich groß ausfallen würde, war selbstverständlich.
Ich nahm dann meine Kommandoliste, bestimmte die ersten fünfzehn Nummern und nannte meinem Dolmetscher dieselben mit der Weisung, die in Frage kommenden Kameraden davon in Kenntnis zu setzen, heimlich und unauffällig das nachzuahmen. was ich ihnen vormachen würde, immer in Abständen von wenigen Minuten.
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Gleich mußte der Kommandoführer drüben sein bei den anderen. Es war soweit.
Ich nahm scheinhalber eine Schippe, ging zu dem Eimer, langte mit der Hand hinein, drehte mich dabei um, den Kommandoführer nicht aus den Augen lassend, und verschlang mit Heißhunger den Abfall Dann ging ich zurück, deutete auf meinen Dolmetscher, der den Vorgang genau nachahmte. Die inzwischen unterrichteten Kameraden folgten einer nach dem anderen, bis der Eimer leer war Während dieser Zeit stand ich inmitten der Gruppe und eiferte die, die heute nicht dran waren und sehnsüchtig nach der Ecke schielten, wo der Eimer stand. zur Bewegung an
Wie glücklich und dankbar sie waren, die heute an die Reihe kamen, ließen mich die Freude. die aus ihren Augen leuchtete und die Worte der einzelnen: ,, Merci, mon ami, ça va, ça va!" erkennen.
Erschütternd das alles.
Auf der einen Seite bedeutete eine Handvoll Abfallessen das Glück und Leben, auf der anderen verdarben in den Schränken der satten SS die feinsten Lebensmittel und gutes Kommiẞbrot.
Am nächsten Tage wurde die ganze Geschichte wiederholt.
So ging es des öfteren. Alle waren bereits drangewesen, etliche schon das zweite Mal. Da wurden wir eines Mittags überrascht in dem Augenblick, als einer der Häftlinge, ein älterer Franzose, der magerste von allen, gerade an der Reihe war.
Der SS - Bandit mußte irgendwie schon etwas bemerkt haben, denn er stand plötzlich auf der Bildfläche. Den essenden Kameraden sehen, einen faustdicken Stein ergreifen und ihm diesen gegen die Brust schleudern, war eins. Mit schriller Stimme schrie er ihn an:
""
, Was frißt Du Sau da? Komm mal her, Du Luder!"
Der Kamerad, vor Schreck und Schmerz bleich geworden, Finger und Lippen
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