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eine Hoffnung in unseren Herzen auf, wir raunten einander zu: ,, Jetzt sind wir in Deutschland , jetzt haben wir's vielleicht besser, vielleicht werden hier die Grausamkeiten aufhören. Man wird doch nicht wagen, vor den Augen deutscher Menschen KZ.- Häftlinge wegen nichtiger Vergehen zu drangsalieren und zu ermorden." Noch außerhalb des eigentlichen Lagers, dort, wo die Baracken noch im Bau begriffen waren, lagerten wir uns auf der Erde. Wir waren glücklich, daß wir uns waschen konnten, daß wir klares Trinkwasser hatten. Die Vorarbeiter, die wir dort trafen, waren sehr höflich zu uns, und so warteten wir voll Hoffnung darauf, unsere Männer zu sehen. Nach Stunden sahen wir den endlos langen Zug unserer Männer kommen. Wir freuten uns, wir wollten ihnen zuwinken, da wurden wir von SS- Posten vom Draht zurückgetrieben. Wir sahen unsere Männer nicht mehr, wir hörten nur die Schreie von Mißhandelten in der Nacht. Wir waren in einem Steingerippe ohne Dach, ohne Fußboden, ohne Türen und Fenster untergebracht. Am folgenden Morgen wurden wir in das wirkliche Lager Stutthof gebracht. Hinter uns schloß sich das Tor einer Hölle.
Baracke 18a
Jede Baracke hatte zwei Teile, einen Teil a und einen b. Jeder dieser Teile war auf 250 Frauen berechnet. Die Blocks 18 a und 18b erhielten eine Belegschaft von je 900 jüdischen Frauen. Selbst wenn vier Menschen in jeder Koje schliefen, reichte der Raum nicht aus; aufeinandergepackt lagen wir auf der Erde, den unbarmherzigen Schlägen und Stiefeltritten der Blockältesten ausgesetzt. Der Empfang mit Riemen- und Stockschlägen, Fußtritten und Ohrfeigen gab uns einen Vorgeschmack dessen, was uns erwartete. Vorbildliche Waschräume gab es und saubere moderne Toiletten, und wir freuten uns, daß wir uns wenigstens täglich duschen konnten. Aber die Waschräume und Toiletten wurden nur für ganz kurze Zeit geöffnet. Lenna, unsere Blockälteste, schlug, wir drängten uns in die Waschräume, denn jeder hatte Angst, Kleiderläuse zu bekommen. Kopfläuse kamen nicht an unsere geschorenen Köpfe.
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