echenschaft
bekennen.“ jenheit. Ich nm um seine kann. Sein
farrer seine
die auch
iren öffnen
nur unklar
In solchem e Anerken- -h demütig ‚on als Ver- tzt, als vol ı Jarin, dab 3 gerecht- ht 8
om ewigen ir trend
1 gekehrt,
are 2
ZWISCHEN TOD UND LEBEN
los und zerrissen bis zu ihrem letzten Augenblick geblie- ken sind“
Der Pfarrer macht eine kurze Pause. Sein Blick ist wie in weite Ferne gerichtet, und seine Stimme spricht, als wenn er sich selber Rechenschaft ablege. Dann beginnt seine gleichmäßige, eindringliche, fast etwas monotone Stimme wieder, durch die es wie leise Trauer zu klingen scheint.
„Wenn Sie nun vor dem Untersuchungsrichter stehen, stehen Sie besonders in diesem Reich wahrhaftig nicht vor Gott . Für diese Leute ist schon die Erwähnung der Tatsache, daß sie einmal vor ihrem ewigen Richter stehen werden, eine Beleidigung. Ich will Ihnen folger- des bezeichnende Beispiel erzählen, das ich selbst erlebt habe. Es war während einer Evangelisationswoche 1939 in Goldap in Ostpreußen . Durch eine Einladung der ostpreußischen Synode war ich aufgefordert worden, dort zu predigen. Die Kirche war überfüllt. Ich predigte über das Thema: ‚Gott spricht Recht‘. Um das Bild des Gleichnisses plastischer zu machen, prägte ich den Satz: ‚Ob ihr Name Hitler oder Goebbels, Clara Hesse oder Hermann Moser ist, jeder muß einmal vor seinem ewigen Richter stehen.‘ Nach dem Gottesdienst wurde ich von der Gestapo verhaftet. Was war geschehen? Der Polizei- chef von Goldap hieß zufällig Hermann Moser! Ich hatte es nicht gewußt!
„Wollen Sie bestreiten, daß Ihre Rede ein Angriff auf die Gestapo war?“, wurde ich gefragt. Ich bestritt es. Ich wurde nach Tilsit überführt. Ich wies auf meine Tätig-
139


