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Fern und ewig leuchtet Frieden : ein Erlebnis aus dem Zeitgeschehen nach Berichten sowie Aufzeichnungen eines zum Tode Verurteilten / dargestellt von Willo Wenger
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FERN UND EWIG LEUCHTET FRIEDEN

ihnen erteilten Bewachungsbefehl wörtlich ausführen werden.

Wir steigen wieder in die Maschine, die inzwischen getankt worden ist. Wieder brummen die Motoren ihr eintöniges Lied, während ich versuche, etwas im Sitzen zu schlafen. Endlich landet die Maschine in Sagan. Alles verläuft programmäßig. Ein Kraftwagen bringt uns zur Bahn, wo im Schnellzug ein Abteil reserviert ist. Es ist wohltuend, wieder mit den Bequemlichkeiten West­Europas in Berührung zu kommen. Als wir abends in Berlin eintreffen, ist der Bahnhof stark abgedunkelt. Ein unruhiges Hasten beweist die Nervosität, die auf den Menschen liegt.

Da gellt auch schon die Lautsprecheranlage und übertönt alles: ,, Achtung, Achtung! Die Reisenden des Fernzuges beschleunigt den Bahnsteig räumen, es ist mit baldigem Fliegeralarm zu rechnen."-

Wir schieben uns die Treppen hinunter und sind gerade an der Sperre angekommen, als die Sirenen losheulen. Meine beiden Begleiter halten sich eng an mich, aber in dieser zusammengepreßten Menschenmenge ist keine Flucht möglich. Während der auf- und abschwellende Ton, diese infernalische Drohung der Hölle, unbarmher­zig an den Nerven sägt und diese Menschen in seinen Bann schlägt, so daß das Gedränge fast lebensgefährlich wird, schiebt sich die Masse langsam die Treppen hin­unter in einen großen, schlecht beleuchteten Keller unter dem Bahnhof.

Das war also der Empfang in der Heimat. Das war das

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