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Dann kam das schicksalsschwere Jahr 1933. Die Finsternis und Reaktion überschatteten die letzten kümmerlichen Reste der Freiheit und der Demokratie. Für meine politische Idee ging ich fünf Jahre hinter Kerkermauern des Dritten Reiches . Mein Golgathaweg hatte begonnen. In diesen fünf langen Jahren ist mir nichts erspart geblieben, ich mußte den Kelch des Leidens bis zur letzten Neige leeren.
Nach meiner Freilassung fand ich wieder Beschäftigung als Fabrikarbeiter. Erst in einer Eisengießerei und dann in einer Pappenfabrik am Niederrhein . Mein soziales Gerechtigkeits- gefühl brachte mich immer wieder sehr oft in dunkle Gefahren. Mein inniges Verbundensein mit den dort beschäftigten ausländi- schen Arbeitern wurde von den nazistischen Vertrauensleuten mit argwöhnischen Augen verfolgt.
Der von den Hitlerfaschisten begonnene Krieg tobte schon einige, Jahre. Haß und Unverstand regierten rücksichtslos im Dritten Reich. Jedes freiheitliche Denken und Handeln wurde staatspolizeilich verfolgt und unterdrückt. Im September 1944 wurde ich noch einmal verhaftet und eingesperrt. Der Bomben- krieg zerstörte deutsche Städte, Dörfer und Industrieanlagen.
In diesen Tagen und Jahren des Schreckens und des Grauens, wenn die heulenden Bomben zur Erde krachten, entstanden die ersten Aufzeichnungen aus meiner fünfjährigen Kerkerhaft. Wenn ich in Bunkern und Kellerlöchern zur Untätigkeit verbannt war, nahm ich Papier und Bleistift zur Hand und schrieb auf, was aus der Vergangenheit in mir haften geblieben war. Gutes und Schlechtes, bunt durcheinander wie das Schicksal mir beschieden war.
Unermüdlicher und rücksichtsloser Kampf aller ehrlichen Antifaschisten ist notwendig, um das deutsche Volk endgültig vom Nazismus und Militarismus zu befreien!
ArnoldSchulz.


