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Schutzhäftling 409 / Arnold Schulz
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Der vertierte SS- Oberscharführer wurde zum Schein verhaftet und verschwand aus dem Lager, aus unseren Augen, um in einem anderen Lager seiner Mordgier weiter zu frönen. Das waren so die üblichen Methoden der Lagerführung, um sich nach außen einen guten Namen zu machen. Aber der mit dem Schemel Erschlagene wachte dadurch nicht mehr auf und konnte seinen Lieben nicht mehr zurückgegeben werden.

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Leberwürste in der Dachrinne

Von allen Maschinengewehrtürmen des Konzentrationslagers heulen die Alarmsirenen. Alle Arbeitskommandos rücken im Laufschritt zum Appellplatz an. Was ist nun wieder los? Sind Gefangene geflüchtet? Ist wieder einer der Schutzhäftlinge erschossen worden? Nichts von alledem. Ganze Hundertschaften der SS, bis an die Zähne bewaffnet, ziehen in das Häftlingslager ein. Die Gefangenen stehen in strammer Haltung mit Fingern an der Hosennaht und warten mit eisigem Schweigen.

Nun stürzen sich ganze Kolonnen von SS - Leuten in die ein­zelnen Häftlingsbaracken und beginnen ein fieberhaftes Suchen. Die Strohsäcke der Betten fliegen in den Baracken wild durch­einander. Nach zweistündigem Suchen teilt uns endlich die Lager­führung mit, was eigentlich los ist. In der Kantine ist einge­brochen worden, und die Einbrecher sollen Gefangene gewesen sein.

Die Schuldigen werden aufgefordert sich zu melden. Aber kein Gefangener tritt, vor, keiner hat etwas zu verraten. Die von trocken Brot und Wassersuppen lebenden Gefangenen trium­phieren innerlich über den geglückten Einbruch des Unbekannten. Da sich trotz wiederholten Aufforderns kein Gefangener meldet, geht das Suchen nach der Diebesbeute weiter.

An der Baracke 3 plötzlich ein großes, wüstes Geschrei der suchenden SS - Leute, Mit einer Leiter hatte ein Suchkommando die Baracke erstiegen und ein Diebesnest gefunden. In der Dach­rinne lagen versteckt zwei große Leberwürste. Unter großem Geschrei zogen die Finder mit ihren Leberwürsten zum Komman­danten, um ihre geniale Entdeckung zu melden.

Die Mehrzahl der Gefangenen konnte nun in ihre Baracken abrücken mit Ausnahme der Insassen der Baracke 3. Bis Mitter­nacht wurden sie gejagt und gehetzt, die Lagerstraße auf und nieder. Aber schweigsam und verschlossen blieben die Münder der Strafexerzierenden. Die Leberwurstdiebe blieben unentdeckt für alle Zeiten.

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