enden
ern an
Magen
da ist, Zehngshitze
? Hier
großen Hundee wird annes, pre des
cherten
richtet. lenden
Lager
r Wut.
,, Herr
ie zwei andant S- Leute ter die räftige eit, um
mer mit ,, Herr erhängt
in Ohr,
endig!" schnallt
ngenen chlagen Appetit
age der
der Tag
nde. Je ler und
per den
Bruder, wo bist Du?
Wieder einmal fehlte ein Schutzhäftling beim Morgenappell. Eine Stunde vor dem Appell war der Fehlende noch mit seinem Bruder zusammengewesen, und jetzt ist er vom Erdboden wie verschwunden. Stundenlang stehen wir schon in Reih und Glied angetreten auf der Lagerstraße des Konzentrationslagers Ester wegen und erwarten mit großer Ungeduld das Suchergebnis der SS - Leute.
Die SS - Leute durchsuchen alle Ecken und Enden des Lagers. Alle Keller, Schuppen, Werkstätten, Lagerräume und Aborte werden eingehend durchsucht, um den Vermißten zu finden. Der Bruder des fehlenden Kameraden muß sich mit an der Suchaktion beteiligen. Sein sich immer wiederholender quälender Ruf: ,, Bruder, wo bist du?" verhallt unbeantwortet in dem großen Lager.
Der Lagerführer schäumt schon vor Ungeduld, weil sein zweites Sonntagmorgenfrühstück unberührt auf dem weißgedeckten Tisch im Kasino kalt werden muß. Die einzelnen SSLeute fluchen um die Wette, daß der ,, Hammel" von Schutzhäftling sich auch noch gerade einen Sonntagvormittag zum Verschwinden aussuchen mußte.
Als wenn der Erdboden ihn verschluckt hätte, der Fehlende ist nicht aufzufinden. Noch einmal jagt der Lagerführer seine Häscherbanden los, um den Vermißten zu finden. Die Häftlingsaborte werden noch einmal gründlich durchsucht. Da findet einer der SS - Leute Blutspuren in einem der Häftlingsaborte. Schnell werden lange Stangen herbeigeschafft. Die fünf Meter tiefe Abortgrube wird mit den langen Stangen durchwühlt
und nun erscheint an der Oberfläche eine dunkle Masse, Häftlingshände müssen zufassen, und der Langgesuchte wird aus der stinkigen Grube herausgezogen.
Unter lästerlichen Flüchen der SS - Leute wird der Tote beiseite geschafft. Die SS zieht ab zu ihrem zweiten Morgenfrühstück und registriert in ihrem Lagerbuch: ,, Schutzhäftling 917 durch eigenes Verschulden in einer Abortgrube ertrunken." Die Schutzhäftlinge marschieren mit trüben Gedanken zu ihren Arbeitsstellen. Wieder hatten sie durch ein grausiges Geschick einen guten Kameraden verloren.
Eine Mutter stand weinend am Tor
Unser junger Kamerad Heinz Mohr läßt schon seit einiger Zeit den Kopf hängen und ist für nichts mehr zu gebrauchen. Briefe nach Hause schreibt er auch nicht mehr. Wir kennen seine
2*
19


