Die Sehnenden
Und sie gehen schweigend durch die Tage,
so, als gingen sie in sich hinein,
und ihr Lächeln, dieses halbe, vage,
ist wie eine rätselhafte Frage
und getraut sich nicht zu sein.
Sie empfinden nicht mehr das Entweichen
aller Dinge um sie her, die weit
sich entfernen und aus den Bereichen
ihrer Sinne fliehen, zu verbleichen
still in der Vergessenheit.
Ihre Sehnsucht und Gedanken treiben
wirr wie Blätter durch den Wind und gehn unter in dem Nichts, wo sie verbleiben. Und sie möchten lange Briefe schreiben, doch sie wissen nicht an wen.
25


