Kein Mensch hat uns aus den Zellen herausgelassen während der oft sehr schweren Bombenangriffe, und manche, deren Nerven nicht mehr standhielten, schrien wie die wilden Tiere. Das Essen war entschieden zu wenig, und auch ich habe dort die 3-4 Pellkartoffeln, die es gab, samt der Schale gegessen, auch wenn die eine oder andere Kartoffel schwarz war. Zum Abendessen etwas grünen Salat, natürlich ohne Ol oder Fett, nur mit etwas Essig oder Salzwasser angemacht, dazu 3-4 Pellkartoffeln. Ein andermal dasselbe, statt Salat einen Eẞlöffel voll Marmelade. Tee oder Kaffee gab es abends nicht, außer samstags, und so mußte ich immer noch einen Liter Wasser trinken, damit der Magen wenigstens das Gefühl hatte, voll zu sein. Zu Weihnachten gab es eine Sonder­zulage: einen Würfel Margarine, so groß wie 2 Stückchen Würfelzucker, übrigens das einzige Mal, wo ich dort Margarine oder Fett gesehen habe. Außer­dem gab es einen Tannenzweig, welchen ich restlos nach und nach zerkaut und aufgezehrt habe. Mannheim war meine schlimmste Kohldampfzeit, und täglich sagte ich vor mich hin: Nur einmal möchte ich mich wieder richtig sattessen können." Solche Monate oder Jahre möchte ich mal Göring und Konsorten wünschen, dann wären wohl ihre vollgefressenen Bäuche nicht mehr so dick und ihre Nacken so rund und so fett.

Von Mannheim aus kam ich nicht etwa in die Freiheit, sondern wiederum nach Welzheim , und verbrachte dort nochmals ein weiteres Jahr. Das nur einige Tatsachen von Stuttgart , Mannheim und Welzheim .

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Von Welzheim kam ich nach Dachau . Dort waren wir nur 200, hier 23 000-30 000 Häftlinge. Eines war in Dachau besser: man hatte mehr Be­wegungsfreiheit. Auch waren zu meiner Zeit die Mißhandlungen nicht mehr so häufig, wie das früher der Fall war. Trotzdem hat die körperliche Züchtigung immer noch eine große Rolle gespielt. Über den Bock legen und 25 Hiebe mit dem Farrenschwanz auf den nackten Hintern waren üblich, blutunter­laufene Striemen und aufgeplatzte Haut die Folgen. Krankmelden oder Arbeitsunfähigkeit gab es deshalb nicht. Eine schlimmere Tortur war das Hängen am Baum. Die Hände wurden mit einem Strick auf dem Rücken zu­sammengebunden und dann hochgezogen, bis die Füße keine Berührung mit dem Boden mehr hatten. Gar mancher trug nachher für immer einen lahmen Arm davon. Die sogenannten Stehbunker" waren auch eine Erfindung nazistischer Grausamkeit. Ein kleiner, enger Raum, gerade groß genug zum Stehen ein Liegen war nicht möglich, vielfach waren die Seiten mit Nägeln gespickt, damit ein Anlehnen zur Unmöglichkeit wurde. Was es heißt,

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