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Aus dämmernden Nächten : Gedichte / Roman Gebler
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Menschenlos

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Oft naht sich das Leid wie auf türmenden Wogen, Die den Schiffer umgeben auf stürmendem meer, Und manchmal, da kommt es ganz leise gezogen Wie am Himmel die Wolken, so düster und schwer.

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Dann raunt die Sorge gar seltsame Sagen Uns tief in die Seele vom ewigen Sein, Daß das Schicksal der Menschen feit uralten Tagen Jst immer gewesen nur Leiden und Pein.

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Doch wenn dann verklungen die trostlosen Worte, Dann kommt wohl die hoffnung zuweilen und spricht: Bald naht sich die freiheit( dhon pocht's an der Pforte, Sie führt uns zum Leben, zur Sonne, zum Licht.

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