Trotz der reichlichen Lebensmittel und eines beglückenden Zu­sammenlebens mit geistlichen Mitbrüdern aus fast ganz Europa nagte dennoch eine bittere Sorge an meinem Herzen. In welches Arbeits­

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kommando wirst du nun eingereiht? Von der zukünftigen Beschäfti­gung hing vielleicht mein Leben ab. Büroschreibereien sagten mir allein zu. Die angeborene Unbeholfenheit meiner Muskelarbeit und auch mein elender Gesundheitszustand ließen mich wünschen, zur Gruppe der beschäftigungslosen Kameraden zu kommen, wo es mir möglich gewesen wäre, den ganzen Tag über zu lesen und zu studieren. Die Lagerordnung schrieb aber vor, daß sämtliche Häftlinge bis zum 65. Lebensjahre mit allen Kräften zur Erringung des Endsieges bei­tragen. So blieb mir denn nichts anderes übrig, als schweren Herzens ein Arbeitskommando anzunehmen.

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