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Drei Kinder kommen durch die Welt / Walter Pollatschek
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helfen. Vater mußte manchmal beinahe böse wer­den, damit sie nicht zuviel arbeitete.

Aber Silvia war sehr glücklich in der Ferien­kolonie. Und die anderen Kinder auch. Das Wetter war herrlich. Man konnte immer draußen spielen. Man konnte ins Städtchen zum Baden gehen. In den Wald zum Beerensuchen. Tief hinunter zu einem Flüẞchen, in dem man schwimmen konnte. Man machte Ausflüge. Zu einem großen, großen Wasserfall zum Beispiel.

Vor dem Essen holte Vater die Laute. Dann wurde ein Lied gesungen. Die Kinder lernten viele neue Lieder. Und abends spielten sie selber Kas­perletheater. Oder sie machten Spiele. Oder sie sangen. Oder Vater erzählte ihnen etwas. Immer gab es etwas Neues.

Einmal machten sie ein großes Fest. Das war der erste August. Der erste August ist für die Schweizer ein Feiertag. Sie machten im Freien ein großes Feuer an. Sie machten Feuerwerk. Es gab lustige Spiele. Topfschlagen. Und Sacklaufen. Und andere Spiele. Jedes Kind gewann etwas. Eine Kindergruppe hatte heimlich mit Trudy einen Tanz gelernt. Den tanzte sie vor. Eine andere Gruppe hatte mit Vater ein Theaterstück gelernt. Das wurde auch gespielt. Die Kinder hatten sich. Helme und Hüte und Werkzeuge und vieles an­dere gemacht, was sie anziehen wollten. Einfach aus Pappe oder Papier oder Holz. Aber es sah

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