auch sehr, sehr lieb zu den Kindern. Da war die Frau Wenger. Und die Frau Doktor Rittmeyer. Und die Frau Adler. Und noch andere liebe Leute. Die halfen den Kindern so viel, wie sie nur konnten. Und sie überlegten sich immer, wie sie den Kindern helfen konnten, daß sie es gut hätten und daß sie etwas Rechtes lernen konnten. Darum hatten die Kinder niemals schlechte Kleider und immer genug zu essen. Und zu Weihnachten bekamen sie sogar Spielzeug und Süßigkeiten von der Sankt Galler Hilfe für Emigrantenkinder. Und einmal, als Konstanze lange Zeit sehr krank war und später auch Doris, und als es den Kindern einmal nicht gut ging und sie sich erholen mußten, da schickte das Komitee sie fort, damit es ihnen wieder besser ging, und es bezahlte alles für sie. Ich kann euch gar nicht sagen, was das Komitee alles für Doris und Silvia und Konstanze getan hat. Und für Mutter und Vater auch.
Es gibt viel Häßliches und Böses in der Welt. Darum mußten Vater und Mutter von einem Land ins andere gehen und hatten Kummer und Not. Aber es gibt auch viel Schönes in der Welt. Das schöne Meer. Und die schönen Berge. Und die grünen Wälder. Und die Wiesen mit ihren Blumen. Und vieles andere noch: schöne Musik und schöne Geschichten und schöne Bilder. Und es ist schön, daß es liebe Menschen gibt. Menschen, die anderen. Menschen helfen und an sie denken wie an sich
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