Und nach einiger Zeit zogen sie alle zusammen in einen anderen Ort, der auch in der Schweiz liegt. Es ist ein Dorf namens Stein, das liegt in einer Gegend, die Appenzell heißt.
Von hohen Bergen und Höhlenbären
Doris und Silvia wohnen in einem Appenzeller Bauernhause. Die Zimmer sind so niedrig, daß große Leute an die Decke anstoßen. Die Fenster sind ganz klein, aber es sind sehr viele Fenster da, immer eines neben dem anderen. Aus den Fenstern blickt man ins Tal hinab, denn das Haus liegt auf einem kleinen Berge. Ringsum sind Wiesen, und überall in den Wiesen stehen einzelne Bauernhäuser. Auf den Wiesen weiden gelbbraune Kühe. Wenn man zum Dorfplatz gehen will, muß man durch die Wiesen hindurch. Es führt nämlich keine Straße zu ihrem Hause, nur ein Pfad. Er ist immer wieder von Gattern abgeschlossen. Die muß man öffnen, wenn man weitergehen will. Silvia hatte zuerst Angst vor den Kühen. Sie sind so groß und haben so lange Hörner. Außerdem kommen sie oft angelaufen, wenn jemand auf die Weide kommt. Die Kühe sind nämlich sehr neugierig und wollen sich jeden Vorübergehenden genau betrachten.
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