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Drei Kinder kommen durch die Welt / Walter Pollatschek
Entstehung
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Es ist nun freilich dort längst nicht so kalt wie zum Beispiel in Deutschland . Draußen auf den Gräben fror das Wasser nur in der Nacht, und auch das nur selten. Schnee gab es überhaupt nicht, nur Regen. Aber das Häuschen war nicht so gut gebaut wie die Häuser in Deutschland . Darum froren die Kinder sehr oft. Und außerdem hatten sie lange auf der Insel Mallorca gewohnt, auf der es noch wärmer ist. Deshalb kam es ihnen in Saint Aygulf kalt vor. Sie hatten noch niemals so ge- froren wie in diesem Winter in Südfrankreich . Darum mußten sie immer viel Reisig in ihren Puppenherd stecken, um es nicht allzu kalt zu haben.

Später heizten sie mit richtigem Brennholz. Es gab ein Wäldchen, aus dem durften sie sich Bäume holen. Sie liehen sich eine Baumsäge und eine Schubkarre von Herrn Petra. Während des Hin- weges durften sich Doris und Silvia auf die Karre setzen, und der Vater schob sie. Das war ein großer Spaß. Dann kamen sie zu dem Wäldchen. Die Kinder mußten absteigen. Der Vater begann, kleine Bäumchen abzusägen. Die Mutter und die Kinder schleppten sie zu der Schubkarre hin. Wenn sie genug Holz hatten, dann wurde es auf die Karre geladen und mit einem Seil festgebun- den. Zu Hause sägten Mutter und Vater die Bäume mit einer großen Säge in Stücke. Der Vater spal- tete die Stücke mit einer Axt, und die Kindern

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