Druckschrift 
Drei Kinder kommen durch die Welt / Walter Pollatschek
Entstehung
Seite
133
Einzelbild herunterladen

oder Wellen hatte, mußte es der Vater allein machen. Sie nahmen die Muscheln mit nach Hause. Man konnte sie kochen und essen.

Im Walde gab es Brombeeren. Es gab auch rote Beeren an Sträuchern. Aus denen konnte man Marmelade machen. Und im Winter gab es eine Unmenge Pilze. Man mußte nur wissen, wo sie wuchsen, und mußte die eßbaren Pilze und die gif­tigen unterscheiden können. Ganze Körbe voll brachten die Eltern und Doris und Silvia heim. Man bekam schwarze oder rote Finger vom Pilze­pflücken. Die schwarze Farbe ging beinahe gar nicht wieder von den Händen ab. Aber das machte nichts. Dafür hatte man etwas Gutes zu essen, das kein Geld kostete.

Noch etwas anderes holten sie sich vom Meere oder aus dem Walde, das war nichts zum Essen, aber es war eigentlich noch wichtiger. Wenn es auf dem Meere starke Wellen gegeben hatte, dann gingen sie an die Küste und holten sich Holz, das das Meer herangeschwemmt hatte. Es gab dann viel Treibholz: Äste und ganze Baumstämme, Kistenbretter, Bootsteile und dergleichen. Sie schleppten es nach Hause. Wenn es getrocknet war, verbrannten sie es im Herd. Meistens aber holten sie sich zum Verbrennen Reisig aus dem Walde. Tag für Tag gingen sie, um trockene Zweige und Pinienzapfen zu sammeln und nach Hause zu tragen.

133