Luft taumelten. Und am Abend fingen auch viele Nachtigallen zu singen an. Das klang schöner als die schönste Musik.
Muschelpflücken
und Reisigsammeln
Das Meer war nahe, und der Wald war nahe. Das war schön. Und es war auch nützlich. Die Eltern mußten ja sehr sparsam leben. Da war es gut, daß Meer und Wald ihnen sparen halfen. Wie war das wohl möglich? Nun, es gab im Meer und im Walde manches, das man zum Leben brauchen konnte, ohne Geld dafür zu bezahlen.
Wenn man vom Strande ein Stück weit ins Meer hinauswatete, dann kam man zu Felsen, die vom Meersboden heraufragten, und deren Spitzen gerade noch vom Wasser überspült wurden. Auf den Felsen saß eine Unmenge blauschwarzer Muscheln fest. Sie saßen so dicht, daß man an vielen Stellen nur noch die Muschelschalen sehen konnte, und nichts mehr vom Felsen. Man konnte die Muscheln vom Felsen abbrechen. Das war nicht immer leicht. Die Muscheln saßen oft so fest, daß man sie kaum los bekam. Doris und Silvia gingen mit dem Vater zu den Felsen. Sie pflückten die Muscheln ab und taten sie in Körbe und Eimer, die sie ins Wasser mitgenommen hatten. Wenn das Meer höher stand
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