Beispiel eine Art Ginster mit fingerlangen Dornen und großen gelben Blüten.
Aber nicht nur viele merkwürdige Pflanzen gibt es in Südfrankreich , es gibt auch viele merkwürdige Tiere. Ich erzählte euch schon von den Tieren, die in den Etangs leben. Aber auch im Walde und auf den Wiesen gibt es viele merkwürdige Tiere. Es gibt dort zum Beispiel Stabheuschrecken. Die haben einen langen, dünnen Leib. Der sieht wie ein Ästchen aus. Und die langen, dünnen Beine sehen aus wie Seitenästchen. Wenn eine Stabheuschrecke auf einer Pflanze sitzt, dann kann man sie meistens nicht sehen. Man hält sie dann für einen Teil der Pflanze.
Auch viele Schlangen gab es dort. Und viele Eidechsen, kleine braune oder graue. Und Smaragdeidechsen, die waren so lang wie Doris' Unterarm und manchmal noch länger, und sie waren wundervoll leuchtend grün. Es sind die schönsten Eidechsen, die es gibt.
Auf den Zweigen kletterten grüne Laubfrösche mit goldenen Augen herum. In den Gräben und Sümpfen wimmelte es von schwarz- grün gefleckten Wasserfröschen, die machten einen fürchterlichen Lärm. Auch sehr viele Kröten gab es. Sie sind grau und häßlich. Aber wenn sie rufen, dann klingt es, als ob gläserne Glocken läuteten.
Abends in der Dämmerung flogen viele Fledermäuse umher. Es sah aus, als ob sie durch die
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