grün und lederartig, und der Baum ist immergrün. Die Rinde des Stammes ist grau und so rissig, wie bei den Eichen in Deutschland , sogar noch etwas rissiger. Und diese Rinde ist aus Kork , aus rich- tigem Kork . Man sieht es nicht gleich, weil die Rinde von außen genau so aussieht, wie andere Rinde. Sie ist an der Oberfläche verwittert. Aber wenn man ein Stückchen abbricht, merkt man schon, daß es Kork ist.
Jeder Flaschenkorken und überhaupt alles, was aus Kork ist, wird aus der Rinde der Korkeichen gemacht. Wenn eine solche Rinde dick genug ist, dann hacken die Leute mit einem Beil von oben bis unten einen Spalt hinein. Mit dem flachen Holz- stiel des Beiles wird dann die Rinde in einem ein- zigen Stück ringsherum abgeschält. Es ist, als ob man dem Baum seinen Mantel ausziehen würde. Aus der Korkrinde macht man dann Flaschen- korken und Schwimmgürtel und Korkmatten und vieles andere. Der Baum aber hat keine Rinde mehr. Jedoch es wächst ihm eine neue. Und nach einigen Jahren kann man ihm zum zweiten Male seinen Korkmantel ausziehen.
An den Wegen, die von Saint Aygulf in den Wald und durch den Wald führen, standen hohe Bäume, die ein klein wenig an Pappeln erinnern, Es sind Eukalyptusbäume. Aus den Blättern dieser Bäume kann man Eukalyptusöl und Eukalyptus- bonbons machen. Die sind gut gegen Erkältung.
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