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Drei Kinder kommen durch die Welt / Walter Pollatschek
Entstehung
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stiegen, bekamen sie ihr Gepäck wieder. Aber da erschraken sie sehr. Der Großmutter fehlte eine Hutschachtel, in der viele Sachen gewesen waren, und den Eltern fehlte ein Koffer, in dem alle Kinderkleider waren. Das war sehr schlimm. Wenn der Koffer weg war, hatten Doris und Silvia über­haupt nichts mehr anzuziehen. Die Eltern suchten, ein Onkel suchte, viele Matrosen suchten. Sie konnten das verlorene Gepäck nicht finden.

Endlich kam die Hutschachtel doch zum Vor­schein. Was meint ihr, wo sie war? Ein Matrose hatte sie in ein Kanonenrohr geschoben. Es war nur gut, daß inzwischen nicht mit der Kanone ge­schossen worden war. Auch der Koffer wurde schließlich gefunden. Er hatte unter einem Brett. gelegen.

So hatten sie also endlich alle Sachen zusammen und konnten vom Hafen in die Stadt Marseille fahren.

Aber sie blieben nicht lange in Marseille . Nur die Kusine Eva und der Vetter Paul blieben mit ihren Eltern dort. Die Großmutter fuhr mit Tante Helga und dem Vetter Klaus in die Schweiz zum Großvater. Vorher schon fuhren Doris und Silvia mit den Eltern fort. Gleich am nächsten Tage stiegen sie am Bahnhof in einen Zug. Drei Stun­den lang waren sie darin. Dann stiegen sie in einem Ort aus, der auch am Mittelländischen Meere liegt. Er heißt Fréjus . Und ein paar Tage später

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