Am übernächsten Morgen mußten alle ganz früh aufstehen.. Es war noch dunkel. Nach dem Früh- stück stiegen sie wieder das Fallreep hinab auf den Zerstörer, der neben dem großen Kriegsschiffe lag. Der Vater trug Silvia hinunter und legte sie in einer Kabine ins Bett. Es ging ihr schon wieder gut, aber sie sollte den Tag über noch liegen bleiben.
Der Zerstörer fuhr aus dem Hafen hinaus, und bald war Barcelona verschwunden. Wieder ging es an der spanischen Küste entlang. Spanien ist ein großes Land, und man kann sehr lange an der spanischen Küste entlangfahren. Dann kamen sie an die französische Küste. Die großen Leute sag- ten den Kindern, daß das jetzt Frankreich sei. Sehen konnte man es nicht, denn man merkt es keiner Küste an, zu welchem Lande sie gehört.
Ganz früh waren sie von Barcelona abgefahren. Am Nachmittage kamen sie in Marseille an. Vor zwei Jahren waren Doris und Silvia von Marseille nach Mallorca gefahren. Sie hatten nicht geahnt, daß sie wieder nach Marseille kommen würden, und noch dazu auf einem Kriegsschiff.
Ihre Koffer hatten sie auf dem Schiffe nicht bei sich gehabt. Das Gepäck all der vielen Leute, die auf dem Zerstörer fuhren, war zusammen auf- gestapelt worden. Als sie nun in Marseille aus-
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